UNSERE WEINE

Die Štajerska Slovenija bringt von mediterranen und alpinen Einflüssen geprägte Weißweine hervor. Auf unseren steilen Weinterrassen wurzeln regionstypische Rebsorten, die wir von Hand pflegen. Bei der Vinifikation setzen wir auf naturnahe, traditionelle Methoden: die Weine vergären spontan, reifen in Holzfässern und kommen ungeschönt und unfiltriert in die Flasche.  Wir unterscheiden zwei Weinstile: herkunftsgeprägt und ausbaugeprägt.

H e r k u n f t s g e p r ä g t

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Haloze Blanc

Regionstypische Cuvée

Nahezu jeder Winzer in Haloze hat eine Cuvée aus den typischen Rebsorten der Region im Weinkeller. Wir entschieden uns für eine harmonische Kombination aus Furmint, Sauvignon Blanc und Laški Rizling.

Besonderheiten der Herkunft:
Der Boden des Weinbaugebiets Haloze besteht vorwiegend aus Kalkmergel, sogenanntem Opok. Er gibt den Weinen eine kräftige Struktur, ohne dass diese zu üppig wirken. Haloze Blanc wächst zu 100 % auf Terrassen. Die Rebstöcke sind zwischen zwölf und 65 Jahre alt.

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Gorca

Furmint

Gorca ist ein seit Generationen bekannter Weinbauort. Auf seinen Hügelketten liegen die drei Weingärten, in denen unser Furmint wächst. Die ausgesprochen dünne, leicht perforierte Beerenhaut dieser Sorte reagiert empfindlich auf Witterungseinflüsse. Nicht jeder Jahrgang ermöglicht eine Ernte. Die Rebsorte Furmint hat eine lange Geschichte und dementsprechend vielfältige Entwicklungen erlebt. Wir hatten das Glück, Klone von alten slowenischen Reben zu bekommen, die höchste Qualität versprechen.

Besonderheiten der Herkunft:
Dieser Wein wächst ausschließlich auf den steilen Terrassen von Gorca. Die nach Süden hin ausgerichteten Kessellagen stauen die Wärme im Sommer, die der Entwicklung des Furmints zugutekommt. Die Böden sind von Kalkmergel (Opok) geprägt.

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Colles

Sauvignon Blanc

Colles ist ein Sauvignon Blanc, den wir voll und ganz seiner Herkunft widmen. Betagte Winzer der Region behaupten, er erinnert an die ursprünglichen Sauvignon Blancs aus Haloze: rauchig, fest und packend. Den herkunftsgeprägten Stil unterstreicht auch seine Bezeichnung. Colles leitet sich von „Kolos“ ab und bedeutet „hügeliges Weinland“.

Besonderheiten der Herkunft:
Die nach Süden ausgerichtete Parzelle „Colles“ ist unser Weingarten mit den steilsten Terrassen. Die Rebstöcke wurzeln aufgrund des geringen Oberbodens aus Opok fast direkt am Felsen. Um im harten Untergrund solide Wurzeln zu schlagen, setzen wir die Sauvignon blanc-Rebstöckein etwa 50cm tiefe Löcher, die wir mit Erdbohrgeräten aushöhlten und nährstoffreichem Bio-Humus füllten.

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Iglič

Furmint

Auf der Suche nach den besten Klonen reisten wir 2008 zu István Szepsy ins ungarische Tokaj, wo uns dieser eine Auswahl an selektioniertem Rebmaterial überließ. Wir pflanzten sie auf die Parzelle Iglič in Gorca. Auch mit besten Erbanlagen bleibt der Furmint eine sehr empfindliche Rebsorte. Nur in günstigsten Jahren schenkt uns die Natur einen Iglič Furmint.

Besonderheiten der Herkunft:
Iglič ist ein von Kalkmergel geprägtes Hochplateau mit nach Süden hin ausgerichteten Terrassen. Einen Teil der Parzelle bepflanzten wir mit hervorragenden Furmint-Rebstöcken. Die verbliebenen betagten, aber sehr agilen Rebstöcke veredelten wir in Handarbeit zu Furmint. Der Wind, der über das Plateau zieht, kommt dem Furmint zu Gute, da er die empfindsamen Beeren schnell trocknet.

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Korže

Sauvignon Blanc

Die Parzelle Korže ist eines unserer Schmuckstücke. Komplett ohne humusreiche Wohlfühlzone kämpften sich die jungen Rebstöcke am Felsen entlang in den Untergrund. Manchen gelang dies leichter als anderen. Zehn Jahre mussten wir uns in Geduld üben, bis die Sauvignon Blanc-Reben in harmonischem Wachstum nebeneinander standen. Seit 2018 bündeln wir die Ernte im Korže Sauvignon Blanc.

Besonderheiten der Herkunft:
Die vom Kalkmergel geprägten Terrassen von Korže bilden einen nach Süden hin ausgerichteten Kessel, den steilsten weit und breit. Die Rebstöcke wurzeln direkt am Felsen. Um die Weinreben in diesem harten Boden auspflanzen zu können, mussten wir mit Erdbohrern tiefe Löcher aushöhlen. Der Wein lässt sich seine karge Herkunft gerne anmerken, selbst die aromatische Rebsorte Sauvignon Blanc überlässt ihr die Bühne.

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A u s b a u g e p r ä g t

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Hišno Vino

Hauswein

Er überrascht und polarisiert. Jede Ausgabe unseres Hausweins wird sich von seinen Vorgängern unterscheiden. Mit Hišno Vino feiert Vino Gross die Liebe zum Experiment. Der Wein ist ein Tummelplatz frischer Ideen. Der Qualitätsanspruch ist stets ein hoher.

Besonderheiten des Ausbaus:
Unser Hauswein ist die Plattform gelungener Experimente. Nur die Nummer seiner Ausgabe (Vol.) findet eine kontinuierliche Fortsetzung. Völlig frei ist die Wahl der Rebsorte oder des Ausbaustils. Ob Furmint, Laški Rizling oder Cuvée, ob Maischegärung, Macération semi-carbonique oder unkonventionelle Kellertechniken – wir nehmen uns die Freiheit, Neues zu probieren und Geglücktes in Form unseres Hišno Vino zu präsentieren.

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Laški Rizling

Welschriesling

Bereits die Beeren des Laški Rizling verraten, dass diese Rebsorte in der Region Haloze nicht dem uns bekannten frisch-fruchtigen Typus eines Welschrieslings entspricht. Die Traube ist wesentlich gelber und die Säure deutlich geringer. Unsere Handschrift macht ihn zu einem Welschriesling, der sich erstaunlicherweise mit Aromen von Quitte und gedörrten Früchten auch in der kälteren Jahreszeit als wunderbarer Speisenbegleiter präsentiert.

Besonderheiten des Ausbaus:
Während der 48 Stunden Maischestandzeit extrahiert der Saft aus der Schale Gerbstoffe, die ihm eine wunderbare Eleganz verleihen. Im Anschluss an die Pressung kommt er zur spontanen Vergärung ins gebrauchte Holzfass, um dort – je nach Jahrgang – zwölf bis 18 Monate zu reifen.

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Renski Rizling

Riesling

Unser Renski Rizling wächst auf einer außergewöhnlich begünstigten Lage an der slowenisch-österreichischen Grenze zur Südsteiermark. Bei seinem Ausbau zählen wir auf hochreife Gerbstoffe, die ihm ein wunderbares Rückgrat und eine ansprechende Säure verleihen.

Besonderheiten des Ausbaus:
Die angedrückten Trauben verbleiben ohne entrappt zu werden, also inklusive Stiele, für 18 Stunden auf der Maische und extrahieren ausgeprägte Gerbstoffe. Nach der Pressung vergärt der Saft in gebrauchten Holzfässern spontan, wo er für zwölf bis 18 Monate reift. Selbst den biologischen Säureabbau, der beim Ausbau eines Rieslings äußerst ungewöhnlich ist, heißen wir willkommen.

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Traminec

Gewürztraminer

Wie können wir einem Gewürztraminer mehr Frische einverleiben und ihm ein breiteres Spektrum als Speisenbegleiter eröffnen? Unsere Antwort darauf ist ein rostfarbener Traminec, der Eleganz mit den typischen Noten seiner Rebsorte vereint.

Besonderheiten des Ausbaus:
Wir bauen den Traminec nach der Methode macération semi-carbonique (interzelluläre Vergärung) aus. Dazu belassen wir 50 Prozent der Beeren ganz, die andere Hälfte wird leicht gequetscht. Gemeinsam verbleiben sie für mehrere Wochen, bisweilen auch Monate in einem Maischebottich. Die anschließende Pressung extrahiert erneut Zucker aus den zuvor ungequetschen Beeren. Die Gärung vollendet sich im gebrauchten Holzfass, wo der Wein mindestens zwei Jahre reift.

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S C H A U M W E I N

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Furmint

Brut Nature

Das Abenteuer Schaumweinbereitung begann für uns mit dem Jahrgang 2013. Der spätreife Furmint präsentierte sich säurebetont und alkoholarm. Unserer Meinung nach ideal für die Versektung, ohne dass wir je Furmint in perlender Form getrunken hätten. Unbedarft, aber mit striktem Qualitätsfokus gingen wir an das Projekt heran. Es nahm – aus unserer Sicht – einen fantastischen Ausgang. Schade nur, dass die empfindliche Rebsorte selten derartige Jahrgänge bietet.

Besonderheiten des Ausbaus:
Der Furmint darf nach der Spontanvergärung zu einem harmonischen Grundwein heranreifen. Dann wird er für seine zweite Gärung in Flaschen gefüllt, wo er – je nach Tranche – für 5 bis 10 Jahre auf der Hefe bleibt. Auch bei der Degorgierung fügen wir dem Sekt nichts hinzu. Deshalb „Brut Zero“. Da wir auf Dosage und jegliche Zusätze verzichten, ist unser extra trockener Furmint auch ein „Brut Nature“.

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